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Guru Guru 50. Geburtstag

Hier erfahrt ihr mehr Infos zur Krautrock Geschichte
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stei54
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Guru Guru 50. Geburtstag

Beitrag von stei54 » Freitag 12. Januar 2018, 12:54

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Wer hätte es geglaubt, dass ausgerechnet Mani Neumeier – der Mitbegründer des legendären Krautrock & Enfanterrible der deutschen Rockmusik – der in diesem Jahr (geb. 1940) seinen 78. Geburtstag feiern wird, mit seinen Gurus auch heute im Jahre 2018 immer noch zu den aktivsten und beständigsten Bands der deutschen Musikszene gehört, der hätte sich gewaltig geirrt!
Guru Guru (gegründet 1968 im Jahr der Studentenrevolte) gehen nun ins 50. Jahr ihrer langen Bandgeschichte und zählen nach wie vor zu einer der innovativsten Bands seit ihrer Gründung, denn wo sich viele Musiker mit teilweisen großen Hits nur eine kurze Epoche im Musikbusiness behaupten konnten, gingen Guru Guru abseits vom Mainstream mit ihrer Synthese aus experimentellen Rock, Ansätzen von Avantgarde über die Variationen des Jazz bis hin zu weltmusikalischen Einflüssen immer ihren eigenen Weg.

Klar – es war ein ständiges Auf und Ab, doch Guru Guru haben gerade in den letzten Jahren bewiesen, dass sie kein bisschen müde sind. Heute zählen die vier Krautrocker aus dem Odenwald neben den Rolling Stones zu den Dienstältesten Rockbands unseres Planeten und sind unbestritten eine lebende Legende. Dabei steht Mani Neumeier und seine Gurus für eine Rockmusik, die alle musikalischen Trends überlebt haben und auch heute noch Grenzen überschreitet, was sie auf ihrem neuen Live–Doppel–Album unter Beweis stellen.
Nach über 30 LP und CD Veröffentlichungen zeigen Guru Guru einmal mehr, dass „das runderneuerte Flaggschiff des Deutschrock“ (Musikexpress) nichts von seiner Fähigkeit eingebüßt hat, auch heute noch die Konzertbesucher in ihren Bann zu ziehen und immer noch für ein außergewöhnliches Hörerlebnis zu sorgen. So enthält das neue Live–Doppel–Album „50 Years Live“, das sowohl als CD als auch als LP erschienen ist, Songs wie „Ooga Booga Special“ aus den Anfangstagen bis hin zu „Return Of The Platypus“ vom letzten Studio–Album „Electric Cats“. Dabei ziehen Guru Guru einen großen Spannungsbogen, bei dem der Underground–Hit „Elektrolurch“ – mit dem Mani Neumeier Krautrockgeschichte geschrieben hat – nicht fehlen darf, weil er Bestandteil einer jeden Guru Guru Live–Performance ist.

Heutzutage zählen Guru Guru immer noch zu den Urgesteinen der progressiven Rockmusik und wer glaubt, dass Mani Neumeier nach all den Jahren die Füße im altgedienten Ruhesessel hochlegen wird, hat sich gewaltig getäuscht. Auch nach 50 Jahren zeigen Guru Guru mit dem neuen Live–Doppel–Album, dass sie weiter ihren eigenen Weg gehen, denn Guru Guru – waren nicht nur – nein – sie sind nach wie vor einmalig!
Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: www.schweinfurtwasgeht.de
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KateB
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Re: Guru Guru 50. Geburtstag

Beitrag von KateB » Samstag 13. Januar 2018, 23:00

:thankyou Uli!

Das ist schon Beachtlich...50 Jahre Guru Guru!
Und der Mani ist Fit wie ein Turnschuh.

Ich habe mir vor kurzem den Fernsehfilm "Notwehr" angeschaut.
Gibt es auch als DVD. Ich kannte den Film gar nicht.

ZDF-Fernsehfilm aus der Mitte der 70-er Jahre. Die Mitglieder von Guru Guru schauspielern darin unter ihren eigenen Namen, sie spielen auch einige kurze Ausschnitte aus ihrer Musik. In der Filmfiktion heißt die Band, um die es geht, allerdings "Rattenfänger".

Rattenfänger - das war damals auch der Titel einer Guru Guru-Single. Single? Tatsächlich: das Fernsehen bewirkte damals das, was es auch heute noch bewirkt, nämlich Bekanntheit. Für einen kurzen Moment in ihrer Geschichte wurden dadurch offenbar sogar Guru Guru singlefähig. Mani Neumeier unterstreicht noch heute, dass der TV-Effekt für die Aufmerksamkeit des Publikums kaum zu überschätzen war und der Band eine ungeahnte Prominenz eröffnete.

Bild

Der Film ist ein Zeitdokument und als solches interessant - nicht nur für Guru Guru-Fans.

P.S.: Die alte Schule des Films ist in der Realität die alte Schule in Langenthal. In dem Odenwald-Ort hatten Guru Guru tatsächlich einmal ihren Standort.

Herzlichen Glückwunsch Guru Guru!

Quelle: http://www.babyblaue-seiten.de/album_8864.html
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Re: Guru Guru 50. Geburtstag

Beitrag von Caver » Sonntag 14. Januar 2018, 12:16

Was ihr so Alles wisst. Wow.

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Wolfman
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Re: Guru Guru 50. Geburtstag

Beitrag von Wolfman » Sonntag 14. Januar 2018, 17:27

Ich kann mich zwar an den Film vom Titel her erinnern und hab auch den Song noch im Ohr, weiß aber nicht mehr, ob ich den damals gesehen habe.
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Re: Guru Guru 50. Geburtstag

Beitrag von stei54 » Freitag 25. Mai 2018, 12:51

wer noch Guru Guru zum 50. gratulieren und live dabei sein möchte, hier noch das Tour-Restprogramm:

25.05. "KUZ" in Osterholz/Scharmbeck
26.05. "Schuhfabrik" in Ahlen (Westf.)
08.06. "Kuckucksei" in Nürtingen
09.06. "Alte Papierfabrik" in Ebertsheim
11.08. "Finki Festival" in Finkenbach
28.09. "Piano" in Dortmund
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Re: Guru Guru 50. Geburtstag

Beitrag von stei54 » Mittwoch 30. Mai 2018, 10:41

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Experimentierfreude ist ungebrochen

Schlagzeuger-Legende Mani Neumeier und seine Band „Guru Guru“ sprühen immer noch vor Spiel- und Experimentierfreude wie eh und je, wie sie bei ihrem Konzert im Bürgerzentrum Schuhfabrik in Ahlen am 26. Mai bewiesen.

Gegen Ende des Konzerts trommelt sich der agile Mani Neumeier scheinbar selbst in Ekstase. Die drei Mitmusiker folgen seinen Rhythmen und spielen sogar bei komplexesten, zuweilen geradezu dadaistisch angelegten Kompositionen in optimaler Abstimmung immer auf den Punkt: „Bravo“-Rufe aus dem Publikum im Saal des Bürgerzen­trums sind dabei am Samstagabend nicht selten zu hören. Schließlich erleben die rund 100 Besucher progressiven Rock aus 50 Jahren Bandgeschichte des Quartetts „Guru Guru“, das genauso wie „Can“ oder später „Kraftwerk“ jene Musik schon früh mitprägte, die von Großbritannien über die USA bis nach Japan als „Krautrock“ bezeichnet wurde. Anfang der 1970er Jahre war es wohl besonders außergewöhnlich, dass derart experimentelle Klänge nicht etwa bloß von den britischen „Pink Floyd“ stammten, sondern plötzlich auch aus Deutschland kamen.

Dass er einer der dienstältesten Schlagzeuger einer Rockband überhaupt ist, ist dem 77-jährigen Mani Neumeier und „Guru Guru“-Mitbegründer am Samstag indessen überhaupt nicht anzumerken. Der legt schon zum Intro druckvoll mit einem Schlagzeugsolo los, zu dem die Gitarristen Roland Schaeffer und Jan Lindqvist mit Bassist Peter Kühmstedt mit mal sphärischen, mal bluesrockigen oder jazzigen Phrasen sowie mit imponierenden und mit viel Zwischenapplaus belohnten Soli einsetzen.
„ Nach so vielen Konzerten kann ich mich nicht mehr an alles erinnern. “
Mani Neumeier

Es ist die offensichtlich ungebrochene Experimentierfreude der Band, die fasziniert: Da wechselt Roland Schaeffer etwa von der Gitarre zum Saxofon oder zum Blasinstrument Nadaswaram. Funk und weltmusikalische Einflüsse dürfen bei „Guru Guru“ dabei genauso aufeinanderfolgen wie pure, basslastige Rock-Riffs. „I never can stop“ singen alle Bandmitglieder zu den treibenden Beats der „Rock‘n‘Roll Machine“. Der Song „Magic Tree“ von der jüngst veröffentlichten CD und Vinyl-LP kommt beim mitklatschenden Publikum genauso an wie Älteres vom 1972er-Album „KänGuru“ oder ein Schlagzeugsolo auf Metall-Tellern, das die Zuhörer dicht gedrängt am Bühnenrand bestaunen, als Mani Neumeier kniend auf der Büz-Bühne agiert.

„Ahlen!“, ruft er dann gegen Ende des Konzerts, als sich herausgestellt hat, dass dieses Gastspiel doch nicht – wie angekündigt – eine Premiere in der Wersestadt ist. Ein Zuschauer hat zwischendurch darauf aufmerksam gemacht, dass er „Guru Guru“ schon mal vor 40 Jahren im Jugendzentrum im Burbecksort erlebt habe. „Ja, stimmt“, sagt Mani Neumeier dann von der Bühne aus: „Nach so vielen Konzerten kann ich mich nicht mehr an alles erinnern“, schmunzelt er. Über 3500 Konzerte haben „Guru Guru“ schon gegeben. Dazu gehört immer auch ein Kult-„Krautrock“- Song aus den 1970er Jahren. Am Samstag im Bürgerzen­trum gibt es für den Klassiker „Elektrolurch“, zu dem sich Neumeier bei der Zugabe unter einer mit Glühbirnen versehenen Maske verbirgt, begeisterten Applaus. Auch 50 Jahre nach ihrer Gründung können „Guru Guru“ also immer noch faszinieren.

Quelle: Westfälische Nachrichten/Münsterland/Kreis Warendorf
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