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Alternative für Herzberg

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Lobo
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Alternative für Herzberg

Beitrag von Lobo » Donnerstag 14. September 2017, 10:14

Für die Diskussion über eine "Alternative" will ich mal den neuen Fred aufmachen....

Das Festival in Waffenrod hat mein Interesse geweckt.
4 Tage sind da angesetzt.
Ob man früher anreisen kann weiß ich nicht....
Das Line-Up hat sich immer gut angehört.
Die Lokation sah gut aus. (...habe allerdings nur Bilder gesehen)

Gemse, du bist doch schon mal da gewesen, oder?
Ist Woodstock forever ein Herzberg-Ersatz?

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Gemse
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Re: Alternative für Herzberg

Beitrag von Gemse » Freitag 15. September 2017, 00:58

Naja, bisher habe ich Waffenrod eher als Ergänzung zu HB gesehen. Ich versuchs mal zu vergleichen, ist aber total subjektiv.
Also daß bei Waffenrod Herzberg als Vorbild steht lässt sich kaum bestreiten. Der Veranstalter treibt sich auch jedes Jahr auf dem Berg rum. Letztes Jahr hatten die selbst den Eberhard Weiss als Kackservice (was ich dieses Jahr echt vermisst habe, da waren die Dixies echt beschissen).
Ansonsten gibt es dort vier Bühnen, welche aber abwechselnd bespielt werden: Die Free Stage und Parkbühne nachmittags und die Main- und Paddy-Stage abends.
Musikalisch sind die sich recht ähnlich (bekannte Hauptacts dieses Jahr waren Lazuli, Birth Control und Focus ) Wobei ich sagen würde, daß Herzberg bei den "Nebenacts" (mir ist grad kein blöderer Begriff eingefallen) vielleicht mehr in Richtung Psychadelic geht und Waffenrod Richtung Blues. Ist aber nur grob, mit "Maida Vale" hatten die paar junge Schwedinnen am Start, deren Sound würde ich irgendwie als Osbourne mit irrem Psycho bezeichnen. Und bei "Lauscher" war das Hauptinstrument eine singende Säge.
Klamottenstände gibts paar in Waffenrod, aber kein Vergleich zur Überfülle aufm Berg. Fressstände haben die nur zwei, ist aber ausreichend.Die Roster kostet 2 oder 2,50, dafür darfste aufm Berg nicht mal a ner Portion Pommes riechen, Bier 2 €uro
Und noch kurz zum Ablauf: Donnerstag abend ist "nur" eine Art Open Stage. Also es spielt eine Band das Grundgerüst und wer mag kann fragen ob er mitmachen darf. Fand ich jedesmal Klasse. Sonntag ist nur noch Frühschoppen, da klimpert jemand etwas auf der Klampfe und zur Abwechslung ist DJ Electric mit am Start
Und noch zur Anreise: Ich bin Donnerstag gegen Abend angereist und direkt bis zur Kasse vorgefahren. Paar Kumpels von mir waren allerdings schon Dienstag oder Mittwoch dort (müsste ich mal fragen).
Ist halt alles ne Nummer kleiner, aber deshalb nicht weniger schön. Dafür wollten die letzten beiden Jahre konstant 50 Ocken an der Abendkasse haben, die übliche 10 €uronen-Preissteigerung hat man sich vom Herzberg glücklicherweise nicht abgeguckt. Und auf die Idee 20 €uronen "Parkgebühr" zu verlangen scheint man auch noch nicht gekommen zu sein

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Caver
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Re: Alternative für Herzberg

Beitrag von Caver » Freitag 15. September 2017, 07:52

Ich war gestern mit Michael Musical angucken / anhören. Bei der Gelegenheit haben wir das Thema auch mal angesprochen. Resümee: Der Berg ist halt der Berg. Für ihn ist es wie eine geschlossene Zeitlinie. Wenn man Montags geht, weiß man, nächstes Jahr geht es wieder los und man sieht sich wieder. Wir haben auch immer nette Leute kennen gelernt und das ist auch ein guter Grund dafür, auf den Berg zu gehen. Auch die Dauer ist super. Durch die zeitliche Länge kommt man aus dem Alltag richtig heraus.
Jetzt die Meinung eines Schweizers zu den Preisen. Für ihn ist alles noch OK. Der Abend gestern hätte 130 Franken gekostet. Der Gegenwert war im Verhältnis zum Berg Minimal. Fressstände auf dem Berg zum Beispiel 5€ beim Afrikaner für lecker Essen. Schweizer Festival 12 Franken für schlechtes Knobibrot. Eintritt immer noch OK, da ist seine Grenze bei 150. Die 20 pro Auto teilen sich ja durch die Anzahl der Personen, und auf Schweizer Festivals kommt man grundsätzlich nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Meine Meinung dazu sieht ein bisschen anders aus. Das sie dauernd den Preis erhöhen ist schon ziemlich daneben. Und jetzt noch zusätzliche Einnahmen generieren, indem noch mal 20€ pro Fahrzeug kassiert werden, ist voll dreist. Das sie dadurch hoffen, dass sich mehr Leute in ein Auto hocken, ist ja OK, aber die Tatsache als solche gefällt mir gar nicht.
Zusammenfassung: Michael möchte wieder auf den Berg. Ich möchte wieder auf ein ähnliches, zeitlich ähnlich langes Festival mit dem ganzen bekloppten Haufen. Gehe auch wieder auf den Berg, weil es mir dort gefällt. Solltet ihr dort nicht wieder hingehen, würde ich zögern.
Und Ullis Campingplatz -Alternative ist für mich keine. Ich möchte dichter dran sein. Ich weiß, dieses Jahr war das beim Berg auch anders, aber wir hatten super nette Nachbarn. Und das Wetter ist ja nicht immer so.

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KaWumm
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Re: Alternative für Herzberg

Beitrag von KaWumm » Freitag 15. September 2017, 08:44

Hallo Lobo,

danke für die Eröffnung dieses Threads.

Ähnliche Gedanken hatte ich auch schon, sind aber von mir/uns noch nicht zu Ende gedacht.
Wir sind jetzt erst mal ne Woche unterwegs (Urlaub), vielleicht finden wir ja da etwas Zeit, über die Sache zu sinnieren. Ich melde mich dann Ende September wieder.
Also bitte meine Nichtbeteiligung an diesem Thread die nächsten Tage nicht als Desinteresse werten.

Wollte ich nur mal loswerden.

LG
Kanne und Ai
Musik zivilisiert. Yehudi Menuhin

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Lobo
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Re: Alternative für Herzberg

Beitrag von Lobo » Freitag 15. September 2017, 12:16

Auf einen Campingplatz in der Nähe möchte ich auch nicht.
Immer hin und her fahren habe ich keinen Bock.
Nicht mehr zum Herzberg gehen .... der Gedanke daran ist schon beklemmend und fühlt sich komisch an.
Mir geht aber der Kommerz dort mittlerweile echt auf den Sack und hat mit dem beschworenen Hippietum aber auch gar nichts mehr zu tun.
Optisch sieht alles noch nach Hippie aus,...auch das Publikum, aber das ist nur noch ein Teil der Show, fast nichts mehr ist real.
Es geht doch nur darum möglichst viel Geld zu verdienen und das Risiko von Gewinnverlust auf ein Minimum zu drücken.
Du, bzw ich... oder wir sind dem Veranstalter doch sowas von Hupe. Das Festival wird ausverkauft sein ... ob mit oder ohne mich.
Mein Portemonnaie findet der viel spannender.
Jetzt soll man auch noch fürs Parken bezahlen.
Es gab mal ne Eintrittskarte da stand drauf "45 EUR fürs Campen", das war so ungefähr die Hälfte der Karte.
Hochgerechnet sind wir dann mittlerweile bei 65.
Jetzt kommt noch +20 für mein Auto.
Da bin ich auf dem Campingplatz ne ganze Ecke günstiger.und habe noch Wasser direkt vor der Türe, ...wenns gut läuft auch noch Strom.
Darf mein Wohnwagen eigentlich umsonst auf den Acker oder kostet der auch extra? :roll:
Mit Zelt kann und will ich nicht mehr.
Nicht falsch verstehen, mir geht es nicht direkt um die Knete.
Ich gehe das ganze Jahr arbeiten und kann mir das locker gönnen, aber ich kann diese Abzocke bald nicht mehr unterstützen.
Übernächste Jahr kommt die Dixi-Pauschale und dann folgt der Bereitstellungszuschlag für Brauchwasser.
Es wird solange die Spirale in Schwung gehalten wie wir das mitmachen.

Musikalisch muss ich sagen das für mich dieses Jahr wieder ein Tiefpunkt erreicht wurde.
Und da ich mich gerade in Rage schreibe vermute ich auch da die " Abzockspirale". :schimpf:

Ich kann garnicht alles niederschreiben was mir gerade durch den Kopf geht.
Und da ich gerade so richtig schlecht drauf komme gehe ich jetzt arbeiten! :oh_no:

Ulli
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Re: Alternative für Herzberg

Beitrag von Ulli » Freitag 15. September 2017, 13:15

ich bin das WE fort, ab montag klinke ich mich hier ein

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Gemse
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Re: Alternative für Herzberg

Beitrag von Gemse » Freitag 15. September 2017, 16:44

Die Parkgebühr ist doch nichts weiter als eine zusätzliche versteckte Preiserhöhung. Und genau das ist es was mich so ankotzt. Wenn dem Veranstalter die üblich gewordenen 10 €us pro Jahr nicht mehr reichen, dann soll er doch ehrlich dazu stehen. Und nicht versuchen uns durch solche Taschenspielertricks zu verarschen und angebliche Schäden an der Natur vorzuschieben.
Bin zur Zeit mächtig angefressen

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Lobo
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Re: Alternative für Herzberg

Beitrag von Lobo » Freitag 6. Oktober 2017, 14:36

Häh? :mau: ....das ist ja mal eine klasse Begründung!

NEU: Für jedes KFZ wird vor Ort eine Gebühr von 20 Euro erhoben. Dieses Geld wird dazu verwendet – egal, wie die Wettervorhersagen aussehen – Ersatzflächen vorzubereiten; ob wir sie dann tatsächlich brauchen oder nicht.

Wenn es nicht so traurig wäre müsste man glatt drüber lachen...

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